Revision der Triforiums-Orgel. Stil, Klang, Aufstellung, Gebäude, Akustik… alles ist aussergewöhnlich an diesem Instrument.
Diese Renaissance-Orgel steht auf einer Schwalbennest-Empore hoch oben an der Seitenwand der Kathedrale. Ursprünglich 1537 erbaut, hat sie Kriege, die französische Revolution und Feuer überlebt. Sie wurde von Marc Garnier 1981 in der aktuellen Form rekonstruiert und wird weitherum sehr geschätzt. Die exponierte Position, die aussergewöhnliche Akustik mit 7 Sekunden Nachhall, der charaktervolle und frischen Klang und technische Besonderheiten wie Springladen machen das Instrument für Organisten und Orgelbauer zu etwas Besonderem.
Wir wurden beauftragt, eine technische Instandstellung auszuführen und dem Instrument wieder die alte Frische zu verleihen.
Unterhalt, 2022
Marc Garnier, 1981
II / P, 10 Register, 1 Transmission
Place d'Armes, 57000 Metz, Frankreich
Google Maps
Einweihung
10. Juli 2022
Typ
Triforiumsorgel
Stil
Renaissance
Verwendung
Gottesdienst, Unterricht, Konzert
Eingriffe
2010
Zusammenarbeit
Marco Venegoni, Zinnpfeifenmacher
Organist
Thierry Ferré
Berater
Christian Lutz
Tastenumfang: C - c''', kurze Oktave
Montre 8′
Grosse Flûte 8′
Prestant 4′
Quinte 2 2/3′
Traversine 2′
Tiercelette 1 3/5′
Fourniture 2′ (III-IV)
Cymbale 1/2′ (II-III)
Trompette 8′
Tastenumfang: C - c''', kurze Oktave
Régale 8′
Tastenumfang: C - d', kurze Oktave
Trompette 8′ (Transmission)
Manualkoppel II - I (Schiebekoppel)
Pedalkoppel I - P
Tremulant
Kammerton: 467 Hz
Stimmung: 1/4 komma mitteltönig
Die Register Prestant, Quinte, Traversine, Trompette sind in Bass und Diskant geteilt, Tiercelette im diskant
Umschaltmechanismus Registerteilung (h/c’ – c’/c#’)
Springladen