|
Projekt einer Übungsorgel - Hausorgel
Bilder zur fertigen Übungsorgel
Das Konzept entstand
in Diskussion mit verschiedenen Organisten. Es wurde versucht, gemeinsam
die Möglichkeiten und Gernzen zu erörtern. Dabei hat sich
herausgestellt, dass eine Orgel mit 3 Registern das notwendige Minimum
für ein Übungsinstrument
ist. In der
Diskussion kamen verschiedene spannende und überraschende
Lösungen zum Vorschein, die nachfolgend
beschrieben sind.
Bei Interesse für ein Instrument dieser Art freut uns Ihre
Kontaktaufnahme. Auch Anregungen zum Konzept sind willkommen. Wir können
dann auch genauer
über den Preis Auskunft geben.
Manual I
Prinzipal 8’ aus Holz (tiefste 6 Pfeifen von Ged 8’ mit
4' -"Helpers" zur Aufhellung, offen ab Fis)
*Flöte 4’ oder Oktav 4' aus Holz
Manual II
Gedeckt 8’ aus Holz
*Flöte 4’ oder Oktav 4'
*Transmission (4’- Register auf beiden Manualen spielbar)
Pedal
Keine eigenen Register
Koppeln II-I, I-P, II-P
Umfang C – f 3, Ped. C –f 1
Details zu Disposition und Klang:
Auf beiden Manualen
steht ein Achtfuss-Register zur Verfügung:
Auf dem Ersten ein offenes; auf dem Zweiten ein gedecktes. Ein Vierfuss-Register,
als Transmission auf beiden Manualen spielbar, erweitert die klanglichen
Möglichkeiten. Das Pfeifenwerk ist aus Holz, auch die Prospektpfeifen.
Holzpfeifen klingen mild und rund und werden mit „Charakter“,
jedoch „präzise“ intoniert, so dass die verschiedensten
Musikstile gut funktionieren.
Grundkonzept:
Entstehungsgeschichte: Im Sommer 2007 trafen
sich der Orgelbauer und verschiedene Organisten, um bei einer Tasse Kaffee
das Thema „Übungs-orgel“ zu
ergründen. Dabei entstand ein Konzept mit dem Ziel, ein möglichst
einfaches, brauchbares, wohlklingendes Instrument zu bauen, das in einer
Wohnung, auch in einem kleinen Raum, angenehm klingt.
Es soll eine „Arbeitsorgel“ sein, auf der ein Grossteil
der Orgelliteratur zufriedenstellend wiedergegeben werden kann. Viele
wünschenswerte Zusätze werden weggelassen, ohne etwas Uninteressantes
oder Einschränkendes zu erhalten. Die Priorität wird auf die
Qualität des Klangs und der Spielmechanik gelegt. So wurde versucht,
ein intelligenter Mittelweg zwischen den diversen Ansprüchen zu
finden.
Technisches:
Das Spielgefühl ist präzise, der Tastendruck nicht zu leicht
und mit spürbarem Druckpunkt.
Manualkoppel mittels Wippenkoppel (auf
Wunsch auch Schiebekoppel).
Die Orgel lässt sich ohne grossen Aufwand
umstimmen; wenige Register und Holzpfeifen erleichtern das Stimmen.
Der
Einbau eines funktionierender Schwellers ist möglich. Mit Jalousien
im Dach und Flügeltüren zum Verschliessen der Front.
Die Gehäusegestaltung wird individuell, klassisch oder zeitgenössisch
ausgeführt. Die abgebildeten Ansichten sind zwei mögliche Beispiele.
Abmessungen:
ca. Breite 135 x Tiefe 50 x Höhe
220 cm.
Klaviatur- und Pedalvorstand nicht gerechnet.
|